Kot im Plastikbeutel
Ich hatte in
meinem ganzen Journalisten-Leben für meine Kommentare sehr viele (meistens)
anonyme Briefe bekommen, auch mit Scheiße in Plastiktüten verpackt - und mit
üblen Beschimpfungen und Beleidigungen. Auch nächtliche telefonische Anrufe.
Anonym. Woche über Woche.
Na und? Die
Briefe habe ich weggeworfen - und das Telefon aufgelegt ... Oder abgelegt ...
Für diese
POST hatten wir in der Redaktion einen großen Karton, in dem wir die anonymen
und dumm-dreisten Briefe gesammelt haben. Damit Volontäre und Praktikanten
etwas zum Lernen und Lachen haben.
An Silvester
wurde dieser „Schrott“ entsorgt.
Die Polizei
und die Leser haben wir damit nicht belästigt. Diese Hass-Briefe gehören zum
Journalismus wie Sonne oder Regen zum Wetter gehören.
Auch geworfene
Eier gegen Fenster oder Türen des Verlags oder gegen das Haus, in dem ich
wohnte – wie auch gelegentlich große Nägel in meinen Autoreifen - da war ich
PLATT. Im wahrsten Sinne.
Es war
völlig sinnlos, diese Taten der Polizei zu melden.
Deshalb: Das
Gouvernanten-Geschrei von ARD-TV-Moderatoren wie Frau Reschke ist deshalb nur
peinlich. Sehr peinlich.
Auch ohne
Internet und ohne Mails gab es früher diese vielen anonymen Briefe. Das gehört
zum Berufsrisiko.
Wie bei
Schauspielern die Buhrufe und faulen Eiern oder Tomaten aus dem Publikum. Das
gilt auch für Journalisten.
Das ist noch
lange keine Wahrheitsfindung - aber ...
Wem es in
der Küche zu heiß wird, der sollte nicht Koch werden – und den Beruf wechseln.
Für mich
gilt noch: Scheiße schmeckt gut - Millionen Fliegen können sich nicht irren.
Auch die
Spießer in der Biedermeier-Republik - das n der Dir Neo-Blockparteien der
nationalen Front - können sich nicht irren ... "Wir schaffen das" mit
den 12 Millionen Flüchtlingen aus Nahost ... oder in westliche Waffen via
Ukraine gegen Russland.
Deshalb muss
ich keine Scheiße fressen oder lesen ... Weder bei Neo-Nazis noch
Alt/Neu-Kommunisten oder Pseudo-Demokraten (wie die schwarz-rot-gelb-grüne
Volksfront).
Ich muss
nicht. JDU