Freitag, 31. März 2023

03.02.2023, Freitag - Klinik-Brief

 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Handchirurgie,

Plastische und Ästhetische Chirurgie
Klinikum am Gesundbrunnen

Prof. Dr. med. Wolfgang Linhart

uco@slk-kliniken.de

 Meine Mitgliedsnummer 291706 bei der Süddeutschen Krankenkasse a. G.

Standardtarif §314 SGB V

Betrifft: Meine Odyssee-Medikamenten in meinem Kliniken-Aufenthalt vom 30.01. bis 02.02.2023 in der SLK-Klinik Gesundbrunnen – zur INFO

 04.02.2023

 Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

 in der OP-Vorbereitung für meinen gebrochenen Arm/Hand am Donnerstag, 26.01.2023 um 9:30 Uhr, in der SLK-Klinik wurde mir von der Ärztin gesagt, welche Medikamente aus meiner Medikamenten-Liste meines Hausarztes Dr. Martin Merkle (Heilbronn) am Tage der Operation um 7 Uhr einzunehmen habe:

Amiodaron, Metoprolon (und eventuell Eliquis).

 Erster Tag – Operation  - verschoben auf Montag, 30.01.2023

 Am Tage der Operation (Montag, 30.01.2023) wurde ich kurz nach 7 Uhr von einem SLK-Arzt über meine Operation informiert – und als ich ihm die Liste der mir drei Medikamenten aus der Dr.-Merkle-Liste zeigte, sagte er mir sehr deutlich:

ich habe die Medikamente Amiodaran und Metoprolol einzunehmen.

 Ich habe an diesem Montagabend in der SLK-Klinik, Station M 7; Zimmer 34 keine Medikamente bekommen – und auch keine Thrombose-Spritze  - wie mein Zimmernachbarn Erich Krüger, der am Donnerstag, 26.01.2023 am Rücken operiert wurde.

 Auf meine Frage, seit wann Herr Krüger die Thrombose-Spritze bekomme, sagte er mir: seit dem Tag der Operation, am 26.01.2023.

 Meine Frage an die Schwester war, warum ich keine Thrombose-Spritze bekomme, war ihre Antwort: Ich stehe nicht auf ihrer  Thrombose-Spritze-Liste.

 Gegen 22 Uhr an diesem Montag fragte ich nochmal nach, warum ich noch keine Medikamente erhalten habe.

 Die Antwort der Schwester:  die Schicht für Medikamente-Verteilen  sei gegangen.

 Ich fragte nach, ob ein momentan verantwortliche Arzt  gefragt werden könne, welche Medikamente laut Plan (siehe SLK-PC) ich an diesem Montagabend bekomme.

 Oder – ob es eine neue Liste mit neuen Medikamenten käme?

 Oder soll ich die von mir vorsorglich mitgebrachten Medikamente aus der Dr.Merkle-Medikamentenliste nehmen soll?

 Nach einer Stunde sagte mir die Schwester, ich dürfe die von mir mitgebrachten Medikamenten der Dr. Merkle-Medikamentenliste nehmen solle – inclusive der Blutverdünner-Tablette..

 Zweiter Tag – Dienstag, 31.01.2023

 Gegen 4 Uhr teilte mir eine andere Schwester, dass ich die notwendigen Medikamente für den Dienstag gleich übergeben bekomme.

 Mit den zwei Blutverdünnen-Tabletten (morgens und abends) und die Vitamin D-Tablette (Dekristol) waren in den übergebenen Medikamente auch vorhanden.

 An diesem  Dienstag bekam ich dazu die erste Thrombose-Spritze.

Nachgefragt von mir, warum ich  jetzt eine Thrombose-Spritze bekäme und nicht auch am Montag, 30.1. 2023, war die Antwort der Schwester:

 Wenn ich damit nicht einverstanden sei und diese Thrombose-Spritze nicht wolle,  dann soll ich das sagen. Dann spritze sie mich nicht.

 Ich war ja einverstanden.

 Dritter Tag – Mittwoch, 01.02.2023 – erster Entlassungstag

 Die überreichten Medikamente am Mittwoch enthielten die zwei Blutverdünner-Tabletten und nochmal eine Vitamin D-Tablette (Dekristol), die nach der Dr.Merkle -Liste nur einmal pro Woche von mir eingenommen werden sollte.

 Meine Frage, ob das jetzt eine neue SLK-Medikamenten-Liste sei - ich zeigte der Schwester nochmals die Dr.-Merkle -Liste – sagte man mir nach einer halben Stunde, dass diese zweite Dekristol-Tablatte ein Fehler gewesen sei.

 Meine vorgesehene Entlassung für Mittwoch - beim Wechseln meines Verbandes  wegen starker Blutung der Wunde, die auch nach 15 Minuten blutete – wurde auf Donnerstag, 01.02.2023, verschoben.

 An diesem Mittwoch wurde mir die zweite Thrombose-Spritze  gegeben.

 Vierter Tag – Donnerstag, 02.02.2023 – zweiter Entlassungstag

 Nach dem Verbandswechsel am Donnerstag  wurde mir vom Ass.-Arzt gesagt, dass ich heute entlassen werde.

 Nach der Übergabe des Arztbriefes wurde ich gegen 11 Uhr entlassen.

 Der Arzt-Brief an meinen Hausarzt Dr. Martin Merkle wurde von mir in der Arzt-Praxis Dr. Merkle und Koll., Waiblinger Straße 2, 74074 Heilbronn übergeben – und ich bekam danach einen Termin bei Dr. Merkle für Freitag, 03.02.2023 um 13 Uhr.

Dr. Martin Merkle fragte in der Behandlung, ob ich am Tag der Entlassung (Donnerstag, 02.02.2023) eine Thrombose-Spritze bekommen habe.

Meine Antwort: Nein.

Dr. Merkle fragt auch, ob ich gestern von der SLK-Klinik Thrombose-Spritzen mitbekommen habe - für zu Hause.

Meine Antwort: Nein.

Seit Samstag, 04.02.2023 (bis 13.02.2023), müsse ich - so Dr. Merkle - die täglichen beiden Blutverdünner-Tabletten weglassen.

 Dafür müsste ich täglich das verschriebene Medikament  Thrombose-Spritze (Mono Embolex 8000 i.E. Therapie) spritzen.

 Bis zum Fadenziehen in der Praxis bei Dr. Merkle am Montag, 13.02.2023 müsste ich die Thrombose-Spritzen weiterhin benutzen.

 Danach könne ich wieder die beiden Blutverdünner-Tabletten nehmen.

Ich bin dankbar, dass mein Hausarzt Dr. Martin Merkle  meine kleine  Medikamenten-Odyssee aufgelöst hatte.

 Ihnen und Ihrem SLK-Team möchte ich für Ihre Mühe auf diesem Weg danken.

Mit freundlichen Grüßen

 Jürgen Dieter Ueckert

 

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