Freitag, 15. September 2023

14.09.2023, Donnerstag - Sahra Wagenknecht

 Sahra Wagenknechts Partei?

Gegen die Linksliberalen und grünsozialistischen Eliten, die sich den Staat zu ihrem Eigentum erklärt haben - für ihre Parteien ausplündern und für die Geheimdiensten in dem Verfassungsschutz kontrollieren (wie einst die Blockparteien in der nationalen Front in der DDR) - mit Kirchen und Gewerkschaften.

„Freiheit“, „Frieden“, „wirtschaftliche Vernunft“, „soziale Gerechtigkeit“ – wer hat schon was gegen die vier selbstgenannten Kernforderungen der zu gründenden Wagenknecht-Partei?

Berechtigte Wut auf die Grünen, berechtigte Kritik an der verfehlten Zuwanderungspolitik, verbunden mit antikapitalistischen und antiamerikanischen Ressentiments, machen Wagenknechts Partei attraktiv.

Wagenknecht kritisiert in ihrem Buch, das Gefühl der Verpflichtung gegenüber ärmeren Mitbürgern schwinde in dem Maße, wie der Kreis der Hilfsbedürftigen auf Nichtstaatsangehörige erweitert werde.

Nach Umfragen lehnten in allen westlichen Ländern 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung hohe Zuwanderung ab und wünschten sich restriktivere Regeln, so Wagenknecht. „Genau das genügt freilich, um nach offizieller linksliberaler Lesart als Rassist zu gelten“, schreibt Wagenknecht.

► Russland: Wagenknecht steht an Putins Seite, redet vom „Wirtschaftskrieg“ des Westens gegen Russland – ähnlich wie die AfD und der Kreml-Fürst persönlich! Russland und Ukraine setzt sie als Kriegsparteien gleich, kehrt Täter und Opfer sogar um.

► EU: Wagenknecht schürt Ablehnung gegen die EU, will wieder „national“ regieren – wie die AfD. Die EU bezeichnet Wagenknecht als „Elitenprojekt“, das sich gegen Arbeitnehmer, Geringverdiener und Kleinunternehmer richte.

► Soziale Marktwirtschaft: Dafür hat die Ex-Kommunistin nicht viel übrig. Sie will staatlich besetzte „Kontrollorgane“, um unsere Wirtschaft zu leiten und zu lenken – wie einst der Volkswirtschaftsrat in der DDR. Kapitalgesellschaften sollen abgeschafft, Finanzmärkte stark reguliert werden.

► Globalisierung: wird von Wagenknecht kritisiert. Sie bedient rechte globalistische Verschwörungstheorien, spricht vom langen Arm eines Bill Gates, der die Weltgesundheitsorganisation beeinflusse. Sie beklagt „kostensparenden Auslagerungswahn“ deutscher Konzerne, will eine „De-Globalisierung“. Bedeutet: die Abschottung Deutschlands.

► Gendern: lehnt Wagenknecht ab, wittert ein „linksgrünes Milieu, das unablässig den Kampf gegen rechts im Munde führt“. Grüne, SPD und Linkspartei hätten sich „auf den Irrweg des Linksliberalismus eingelassen“.

► Migration: will Wagenknecht begrenzen, spricht sich vor allem gegen Fachkräfte-Einwanderung aus. „Normalerweise führt Arbeitskräftemangel zu steigenden Löhnen. Heute dagegen motiviert er das Unternehmerlager vor allem, nach noch mehr Zuwanderung zu rufen“, so die Logik.

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