Bis 1968 wurde Sex zwischen Homosexuellen Männern in der Bundesrepublik Deutschland juristisch verfolgt. Seit 1994 sind die schwulen Männern bei Prozessen in Gerichten den heterosexuellen Männern gleichgestellt.
Vor fünf Jahren, am 30. Juni 2017, stimmte der Deutsche Bundestag einem Gesetzentwurf zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts zu. Das Gesetz trat dann am 1. Oktober 2017 in Kraft.
In einigen katholischen Ländern wie Frankreich, Italien und Schweiz wurden schwuler Männer wegen ihres Sex mit anderen Männern nicht mehr juristisch verfolgt.
Frankreich hatte ab dem 21. März 1804 ein neues Strafgesetz erhalten, den "Code Napoléon", in dem sexuelle Verhaltensweisen nicht erwähnt wurden. Es gab also kein Delikt "Sodomie" oder "Päderastie", im Unterschied zu vielen der protestantischen Ländern.
Die deutschen Medien hatten vor wenigen Jahren zusammen mit der Justiz und den deutschen Parteien die schwulen Männer „gejagt“. Wie heute die islamischen Minderheit in Europa - oder in islamischischen Ländern (in Asien und Afrika), wo für Homosexualität oft die Todesstrafe steht.
Heute jubeln
diese „deutschen Heuchler“, wenn Schwule öffentlich sich die Ehe versprechen.
Wie gestern beim Volksfest in Stuttgart zwei schwule Männer aus Heilbronn. Die
„Heilbronner Stimme“ jubelt heute - wie beim europäischen Adel.
Emanzipation? Im deutschen Alltag kaum etwas zu spüren … und schwule Ehen im Heilbronner Rathaus? Nahezu gegen null. Aber die Scheidungen zwischen schwulen Männern - stärker als bei Heteros. Na bitte - hier funktioniert es mit der Emanzipation. JDU
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