Antisemitismus und Sozialismus
à la Heilbronn
In diesem protestantischen Städtchen am Neckar namens Heilbronn - zwischen Hohenlohe und Schwaben gelegen - durften von rund 1500 bis 1830 keine Juden ansiedeln und wohnen ... über 330 Jahre hatten der protestantische Rat und die Heilbronner Kirche das steng verboten ...
Eine Tradition des evangelisch-nationalistischen Deutschtum à la Luther der protestantischen Kirche Deutschlands - verseucht vom Nationalsozialismus.
Dazu … Antisemitismus à la Heilbronn - ganz nach Stuttgarter „Jud Süß“ in der schwäbischen Tradition ... in wenigen Dörfern und Städtchen drum herum Heilbronns konnten einige Juden wohnen.
Die Stadt Heilbronn baute eine Kirche, die Kilianskirche, und auf den Turm setzte der protestantische Rat einen Landsknecht aus Stein. Weder in Deutschland oder in Europa wurde jemals ein derartiger und perverser Bau-Witz gebaut. Nur in Heilbronn am Neckar.
In Heilbronn wurde 1913 ein Jugendstil-Theater eingeweiht. 1944 wurde dieser Theaterbau von einer Kriegerbombe leicht beschädigt. Die Renovierung sollte nach dem Krieg sechs Millionen Mark kosten.
Die Sozi-Bürgermeister Erwin Fuchs wollte diesen Jugendstil-Theaterbau nicht, "Jugendstil ist ein dekadenter Baustil einer bürgerlichen Ideologie", die Sozis der Stadt wollte für Heilbronn ein Theater im proletarischen Bauhaus-Stil. Deshalb wurde der Jugendstil-Theater von 1913 gesprengt. 1972.
Der Neu-Bau des Theaters kostete 100 Millionen Mark. 1982 wurde der hässliche Theaterbau nicht mit dem Heinrich von Kleists "Das Kätchchen von Heilbronn" (angeblich ein hiesigen Drama) eingeweiht, sondern mit dem amerikanischen Musical "My Fair Lady". In einem neuen und langweiligen Theaterbau, der wie eine bundesrepublikanische Kreissparkasse-Filiale ausschaut.
2019 hat Heilbronn am Neckar eine Bundesgartenschau veranstaltet. Mit großen und neuen Häusern, aber wenigen Blumen, dafür jeden Tag viel Wein und Fressalien für das Publikum ... mittendrin in einem Industriegebiet.
Heilbronn … Eine seltsame Stadt am Neckar mit einem sehr, sehr komischen Geschmack in fast allen Ebenen ...
Im Heilbronner Theater wird jetzt unter einem Intendanten à la SED im Spielplan DDR2.0 gespielt - wie es sich der Sozi-Oberbürgermeister Harry Mergel wünschte, der von einem Kapitalismus vielen Konzernen mit starken Gewerkschaften (wie in der kommunistischen Sowjetunion). Vom Mittelstand, Handwerkern und kleinen Geschäften ist bei Sozis und roten Gewerkschaften keine Rede.
Staatlicher Kapitalismus - wie im Osten oder Westen. Träumereien wie sein evangelischer (Volks-) Genosse Erhard Eppler in sanften Verträgen mit der Freundschaft von SED und SPD zusammenverhandelte … den staatlichen Kapitalismus à la Sozialismus ... genauso wie einst bei den kommunistischen SDAJ-Ständen im evangelischen Gaffenbergwald-Festival - als Harry Mergel der Sozi-Oberonkel war.
Heilbronn mit Gebäuden nach dem Zweiten Weltkrieg (wie im Stil der Stasi-SED-DDR) gebaut, die nur von häßlichen und deutsch-diktaturen Architektur erschaffen wurde ...
Eben ... Heilbronn … Eine Stadt ohne Niveau - aber früher und heute sehr reich.
Schön ist Heilbronn nur, wenn man die Stadt vom Gaffenberg über die Weinberge nach Flein, Wartberg oder nach Leingarten in die Landschaft genießt. JDU
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