Die NEO-Blockparteien verlieren als NationaleFront
In Thüringen einigten sich die anderen Parteien auf einen gemeinsamen Schlachtplan. Die SPD, die Grünen, die Linken und die FDP forderten ihre Anhänger auf, in der Stichwahl den CDU-Kandidaten zu unterstützen, um einen Sieg des AfD-Bewerbers zu verhindern.
Die Aktion konnte auch zwei Erfolge verzeichnen. Der erste: Sie steigerte mit ihrem Aufruf die Wahlbeteiligung gegenüber der Hauptwahl um gut zehn Prozentpunkte von 49,1 auf 59,6 Prozent. Das ist eine absolute Ausnahme, da zu Stichwahlen meist weniger Wähler gehen. Der zweite Erfolg: Der CDU-Landrat Jürgen Köpper konnte 5048 Stimmen mehr verbuchen als in der ersten Runde. Dieses Ergebnis hätte leicht gereicht, um seinen AfD-Rivalen zu überholen. Er hätte die Stichwahl mit einem Vorsprung von fast 2500 Stimmen gewonnen.
Aber das Volk, der große Lümmel, spielte nicht mit. Der Aufruf gegen die
AfD animierte auch Gegenwähler. Zur Verblüffung vieler Beobachter entschieden
sich plötzlich zusätzliche 4051 Wähler, in der Stichwahl den AfD-Kandidaten
Sesselmann zu unterstützen. Diese rund 4.000 Bürger sind die Überraschung der
Stichwahl. Weder die Ortskundigen in Thüringen noch die Politprofessoren in den
Universitäten können die Motive dieser 4.000 ergründen. JDU
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